Beschreibung
Manchmal zerbricht eine Kindheit, lange bevor sie richtig begonnen hat.
An Erwartungen. An Umständen. An emotionaler Überforderung und Dingen, die Kinder nicht tragen sollten: Angst, Scham, Schweigen.
Diese Anthologie versammelt Kurzgeschichten verschiedener Autorinnen und Autoren, die sich mit dem auseinandersetzen, was Kindern ihre Kindheit nimmt: Drogen, Mobbing, sexueller Missbrauch, psychische Erkrankungen der Eltern, Armut, Leistungsdruck und soziale Ausgrenzung.
Die Zahlen sind alarmierend. Kinder werden immer früher mit psychischen Belastungen konfrontiert, greifen zunehmend jung zu Alkohol oder Drogen, erleben Gewalt, Selbstverletzung oder Essstörungen als Teil ihres Alltags. In einer Gesellschaft, die immer schneller, lauter und anspruchsvoller wird, geraten auch Familien unter Druck – und wenn Erwachsene selbst überfordert sind, bleiben Kinder oft allein zurück.
Diese Geschichten erzählen von zu frühem Erwachsenwerden und vom Zerbrechen an Umständen, von Sprachlosigkeit und Überleben, von kleinen Fluchten und großen Wunden. Sie klagen nicht an und bieten keine einfachen Lösungen – sie machen sichtbar, was zu oft übersehen wird.
Ein Buch, das berührt, aufrüttelt und nicht wegschaut. Und gerade deshalb gelesen werden muss.
Triggerwarnung:
Dieses Buch enthält Darstellungen von psychischer und körperlicher Gewalt, sexuellem Missbrauch, Sucht, Mobbing, Selbstverletzung, Essstörungen sowie psychischen Erkrankungen. Die Inhalte können belastend sein.
| Autor: | Anthologie |
|---|---|
| Titel: | Kinder am Abgrund |
| Umfang: | ca. 220 Seiten |
| Auflage: | 1. Auflage |
| ISBN: | 978-3-96000-357-1 |
| Anspruch: | ❤️❤️❤️❤️❤️ |
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| Information: | ❤️❤️❤️❤️❤️ |
| Abwechslung | ❤️❤️❤️❤️❤️ |
| Themen | ❤️❤️❤️❤️❤️ |
| Unterricht | ❤️❤️❤️❤️❤️ |




